Mobilitätsförderungen für Gemeinden

Öffentliche Ladestationen

  • Gefördert wird die Errichtung von E-Ladestationen in Klima- und Energie-Modellregionen, an denen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen als Antriebsenergie für Elektrofahrzeuge erhältlich ist.
  • Die Ladestation muss öffentlich zugänglich sein, d.h. werktags während 8 Stunden
  • Die Förderpauschale wird pauschal als Zuschuss ausbezahlt, jedoch insgesamt max. 30 % der Investitionskosten (Anschaffungs-, Infrastruktur-, Planungskosten)
  • Die Auszahlung der Pauschale erfolgt pro Standsäule. Jeder weitere Ladepunkt an der Säule wird als "Wallbox" (d.h. +250 Euro) gefördert
  • Fördersätze:
    • 250 Euro für Normalladen AC bis 3,7 kW (230V, 16A) Abgabeleistung, Wallbox oder Standsäule
    • 250 Euro für Normalladen AC 3,7 kW bis 22 kW (400V, 32A) Abgabeleistung, Wallbox
    • 1.250 Euro für Normalladen AC 3,7 kW bis 22 kW (400V, 32A) Abgabeleistung, Standsäule
    • 2.500 Euro für Beschleunigtes Laden AC oder DC >22 kW bis 43 kW (400V, 63A) Abgabeleistung
    • 12.500 Euro für Schnellladen AC > 43 kW (500V, >= 125A) Abgabeleistung
    • 12.500 Euro für Schnellladen DC >= 50 kW (500V, >= 125A) Abgabeleistung
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E-Mobilität für Betriebe und Gemeinden

  • Gefördert werden alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, sowie öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen
  • Gefördert wird die Anschaffung von neuen Fahrzeugen mit Elektro-, Brennstoffzellen- bzw. Plug-In-Hybrid Antrieb sowie Range Extender zur Personenbeförderung (Klasse M1) bzw. zur Güterbeförderung (Klasse N1 und ≤ 2,0 Tonnen höchstzulässiges Gesamtgewicht)
  • Der Brutto-Listenpreis (Basisausstattung ohne Sonderausstattung) darf 60.000 Euro nicht überschreiten
  • Die Förderung ist nur erhältlich, wenn der Strom nachweislich aus erneuerbaren Energieträgern kommt (Kennzeichnung auf der Stromrechnung)
  • Fördersätze:
    • 1.500 Euro für E-PKW mit reinem Elektroantrieb (BEV) und Brennstoffzelle (FCEV) bzw.
    • 750 Euro pro Fahrzeug für Plug-In Hybrid (PHEV) und Range Extender (REX, REEV); PHEV, REX)
  • Als Voraussetzung zum Erhalt der Förderung muss der Fahrzeughändler einen E-Mobilitätsbonusanteil in der jeweilig gleichen Höhe gewähren und auf der Rechnung ausweisen
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E-Leichtfahrzeuge, Kleinbusse und Nutzfahrzeuge

  • Gefördert werden alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, sowie öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen
  • Gefördert wird die Anschaffung von neuen Fahrzeugen mit reinem Elektroantrieb in den Fahrzeugklassen: E-Leichtfahrzeuge (Klassen L2e, L5e, L6e und L7e), E-Kleinbusse (Klasse M2) sowie leichte E-Nutzfahrzeuge (Klasse N1)
  • Die Förderung ist nur erhältlich, wenn der Ladestrom nachweislich aus erneuerbaren Energieträgern kommt (Kennzeichnung auf der Stromrechnung)
  • Fördersätze:
    • 1.000 Euro für Elektro-Leichtfahrzeuge (L2e, L5e, L6e, L7e)
    • 3.500 Euro für Leichte Elektro-Nutzfahrzeuge (N1) >2,0 Tonnen und ≤ 2,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht
    • 8.500 Euro für Leichte Elektro-Nutzfahrzeuge (N1) >2,5 Tonnen und ≤ 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht
    • 20.000 Euro für Elektro-Kleinbusse (M2) mit mehr als 9 zugelassene Personen inkl. Fahrer und ≤ 5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht
  • Als Voraussetzung zum Erhalt der Förderung muss der Fahrzeughändler einen E-Mobilitätsbonusanteil in der Höhe von 1.500 Euro gewähren und auf der Rechnung ausweisen
  • Die Förderung ist mit 30% der Anschaffungskosten beschränkt
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Einspurige E-Fahrzeuge und Transporträder

  • Gefördert werden alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, sowie öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen
  • Gefördert wird die Anschaffung von neuen Zweirädern mit reinem Elektroantrieb der Klasse L1e und L3e (E-Mopeds und E-Motorräder), eBikes und elektrische wie nicht-elektrische Transporträder
  • Die Förderung ist nur erhältlich, wenn der Ladestrom nachweislich aus erneuerbaren Energieträgern kommt (Kennzeichnung auf der Stromrechnung)
  • Fördersätze:
    • 350 Euro für ein Elektro-Moped (L1e)
    • 500 Euro für ein Elektro-Motorrad (L3e)
    • 100 Euro für ein Elektrofahrrad (pro eBike, ab mind. 10 Stück)
    • 200 Euro für ein Elektro-Transportrad und Transportrad (Ladegewicht > 80 kg)
  • Als Voraussetzung zum Erhalt der Förderung muss der Zweiradimporteur bzw. Sportfachhändler einen E-Mobilitätsbonusanteil in der gleichen Höhe des jeweiligen Förderbetrags gewähren und auf der Rechnung ausweisen
  • Die Förderung ist mit 30% der Anschaffungskosten beschränkt
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E-Flotten und E-Logistik

  • Gefördert werden alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, sowie öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen
  • Gefördert werden E-Mobilitätsprojekte wie beispielsweise E-Flotten, E-Busse, E-Logistik und E-Sonderfahrzeuge sowie die Kombination mehrerer E-Mobilitätsmaßnahmen, z.B. Fahrzeug + Ladestation
  • Die Förderung ist nur erhältlich, wenn der Ladestrom nachweislich aus erneuerbaren Energieträgern kommt (Kennzeichnung auf der Stromrechnung)
  • Die Berechnung der Förderung erfolgt in Abhängigkeit der gesetzten Maßnahme entweder in Form eines Prozentsatzes der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten (max. 30%) oder als Pauschale. Die Kombination von mehreren Maßnahmen bzw. die zusätzliche Durchführung von bewusstseinsbildenden Maßnahmen wirkt sich positiv auf die Förderungshöhe aus. Die Antragstellung muss vor Umsetzung der Maßnahme erfolgen.
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Mobilitäts-management im Rahmen des Programms ELER

(LE 14-20)

  • Gefördert werden alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, sowie öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen
  • Gefördert werden klimafreundliche Mobilitätslösungen, die zur Forcierung des Rad- und Fußgängerverkehrs, von umweltschonendem Mobilitätsmanagement auf regionaler, kommunaler, betrieblicher sowie touristischer Ebene und zur Förderung der Umstellung von Transportsystemen, Fuhrparks und Flotten auf alternative Antriebe und Kraftstoffe beitragen. Die Projekte müssen den Kriterien einer EU-Kofinanzierung aus den Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (LE 14-20) entsprechen. Die Kriterien finden Sie hier.
  • Förderungsfähige Maßnahmen:
    • Radwege, Radabstellanlagen in Kombination mit Radwegen
    • Anschaffung und Umrüstung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben
    • Umstellung des Transportsystems vom LKW auf das Förderband
    • innerbetriebliche Tankanlagen
    • Elektrofahrzeuge, Elektrofahrräder
    • E-Ladestationen
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