Mobilitätsbeauftragte

im Alpbachtal

Unsere Mobilitätsbeauftragten

Renate Candlin

Mobilitätsbeauftrage Alpbach

  • Leitung Recyclinghof

  • Klimaschutzbeaufragte

  • Radfahrlehrerin

  • Pro-BYKE Koordinatorin

T +43 681 10423410

E umwelt@alpbach.tirol.gv.at

W alpbach.tirol.gv.at/Candlin_Renate

Manuel Hufnagel

Mobilitätsbeauftragter TVB

  • Erlebnisraummanager im Tourismusverband

T +43 5337 21200 16

E m.hufnagel@alpbachtal.at

W alpbachtal.at

Helmut Nindl

Mobilitätsbeauftragter Kramsach

  • Bildhauer

  • Obmann Mobilitätsausschuss Kramsach

  • Pro-BYKE Koordinator

T +43 676 3301506

E h.nindl@chello.at

W nindl.info

Mit Unterstützung der KEM Alpbachtal haben eine Vertreterin und zwei Vertreter aus unserer Region den Lehrgang zum kommunalen Mobilitäts- und Radbeauftragten erfolgreich absolviert:

  • Renate Candlin leitet den Recyclinghof in Alpbach und ist bereits Klimaschutzbeauftragte im Ort. Bringt den SchülerInnen sicheres Radfahren bei. Die zertifizierte Radfahrlehrerin verfasste ihre Abschlussarbeit zum Thema "Sicher im Sattel - die Radfahrschule im Alpbachtal".

  • Helmut Nindl ist Bildhauer in Kramsach und leitet den Mobilitätsausschuss im Kramsacher Gemeinderat. Er verfasste seine Abschlussarbeit zum Thema "Rad.Wege.Netz".

  • Manuel Hufnagel ist Erlebnisraummanager im Tourismusverband Alpbachtal & Tiroler Seenland und für alles zuständig, was mit 2 Rädern zu tun hat. Er verfasste seine Abschlussarbeit zum Thema "Mobilitätszentrale Alpbachtal".


(Pressemitteilung des Klimabündnis Tirol, Juni 2021)

Neue Mobilitäts- und Radbeauftragte für Tirol


In einem europaweit einzigartigen Lehrgang wurden 26 neue Mobilitäts- und Radbeauftragte für Tirol, Vorarlberg und Salzburg ausgebildet.

„Klimaschutz fängt bei einer klimafreundlichen Mobilität und der dazugehörigen Infrastruktur auf Gemeindeebene an“, sind sich die frischgebackenen kommunalen Mobilitäts- und Radbeauftragten einig. 17 TirolerInnen, drei Vorarlbergerinnen und sechs SalzburgerInnen schlossen vergangene Woche den Praxislehrgang von Klimabündnis Tirol, Energieinstitut Vorarlberg und Klimabündnis Salzburg ab. Mit dabei waren neben MitarbeiterInnen aus Gemeinden, Regionalmanagements und Tourismusverbänden auch engagierte Privatpersonen. Von September 2020 bis Mai 2021 absolvierten die Teilnehmenden des bundesländerübergreifenden Lehrgangs drei Module zu allen relevanten Themen rund um klimafreundliche Mobilität. Die Förderung aktiver Mobilität und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Gemeinden standen dabei im Mittelpunkt.

Programm mit Weitblick

Die 26 Teilnehmenden des Klimabündnis-Lehrgangs erhielten einen breit gestreuten Überblick über die Potenziale einer zukunftsweisenden Mobilität: Von den Basics der Fuß- und Radverkehrsförderung, über E-Mobilität und Sharing-Modelle, bis hin zu Fördermöglichkeiten, Mobilität im Tourismus, sowie wichtige gesundheitliche Aspekte. Neben namhaften Koryphäen der Mobilitäts-Szene, wie Prof. Markus Mailer vom Centre for Mobility Change, lernten die Teilnehmenden auch Good Practice Beispiele aus Österreichischen Gemeinden kennen. Ein Highlight waren die Fahrrad-Exkursionen zu Vorzeigeprojekten der klimafreundlichen Mobilität, wie die Gemeinde Wolfurt in Vorarlberg oder das ausgeklügelte Radwegenetz der Stadt Salzburg.

„Uns ist es wichtig, den Teilnehmenden konkrete Werkzeuge in die Hand zu geben, um in ihren Gemeinden Klimaschutzmaßnahmen umsetzen zu können. Wir haben deshalb einen sehr praxisorientieren Lehrgang konzipiert“, berichtet Kerstin Plaß, die Lehrgangsleiterin von Klimabündnis Tirol. „Ich freue mich, dass wir nun so gut ausgebildete MobilitätsexpertInnen in den Gemeinden haben, die mit ihrem Know-How und ihrem Tatendrang einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten werden.“

Vorzeigeprojekte für Tirol

Zum erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs entwickelten die Teilnehmenden konkrete Mobilitätsprojekte für ihre Gemeinden: In Alpbach wird es zukünftig eine Radschule geben, E-Car-Sharing-Lösungen warten auf ihre Umsetzung in Münster und Lienz und Völs darf sich über ein Dorftaxi freuen. Fahrradfreundlichkeit steht im Fokus in den Gemeinden Absam, Innsbruck Stadt, Kramsach, Weißenbach am Lech, Sölden oder Schwaz. Ergebnis des Lehrgangs sind somit „zahlreiche Vorzeigeprojekte, die den Gemeinden und der lokalen Wirtschaft neue Perspektiven bieten und den Verkehr in der Region klimafreundlich entwickeln“, so die Klimabündnis-Obfrau LHStvin Ingrid Felipe.

Foto: Mobilitätslehrgang2021_Presse
BU: 26 frischgebackene Mobilitäts- und Radbeauftragte für Tirol, Vorarlberg und Salzburg wurden von (unten links) Ekkehart Allinger-Csollich vom Land Tirol, Prof. Markus Mailer vom Center for Mobility Change, Kerstin Plaß von Klimabündnis Tirol und Mobilitätslandesrätin LHStvin Ingrid Felipe (rechts) am Freitag ausgezeichnet.
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