Es ging auch um die Frage des Wassermanagements:
Vor allem im Frühjahr verbrauchen die Hotels viel Wasser für die Befüllung der Pools - könnte man hier nicht Regenwasser oder Schmelzwasser verwenden?
Generell ist das Nutzen von Regenwasser in unserer Region noch weniger verbreitet - da bisher Wasser ein immer verfügbares, fast kostenloses Gut war. Wird es das bleiben?
In kleiner, aber sehr interessierter Teilnehmerkreis diskutierte am Di, 6.Oktober bei diesem Workshop die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Region und die eigenen Betriebe.
Die vielen Sonnenstunden und Sommertage brachten einerseits ein sehr gutes Sommerergebnis für die Hoteliers, andererseits müssen sie im Umgang mit Hitze und Trockenheit auch noch einiges verbessern und ändern.
Es gilt das Versprechen an die Gäste, einen schönen, aber trotzdem kühlen Sommer in den Bergen einzuhalten - nicht immer leicht! Im Winter suchen die Urlauber:innen vermehrt die Bewegung und Erholung in der Natur - auch ohne Schifahren. Darauf braucht es in der Region die nötigen Angebote.
Eine Zusammenfassung der Diskussion und der erarbeiteten Punkte findet man hier zum Herunterladen.
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Tirol durchgeführt und wird über das EU Projekt Mount Resilience gefördert. Mount Resilience ist ein Förderprojet der EU, in dem die Möglichkeiten der Anpassung an den Klimawandel in Gebirgsregionen in ganz Europa hinsichtlich ihrer Kosten und Wirkungen erhoben und verglichen werden.