Bis 30.Juli noch mitmachen bei der Mobilitätsstudie "Alpbachtal bewegt":
Online Fragebogen ausfüllen und mit etwas Glück WIR-Gutscheine im Wert von 30 Euro gewinnen!
Wir suchen auch noch Teilnehmende für die Autowette im Herbst! 2 Monate lang das eigene Auto stehen lassen und dafür alle möglichen Alternativen zur Verfügung gestellt bekommen. Unter den Teilnehmenden wird ein Tiroler Klimaticket und ein e-Scooter verlost!
Auf unserem Rundgang durch Kramsach konnten wir am Dienstag die Auswirkungen der Hitze in der Gemeinde und die möglichen kühlen Plätze selbst erfahren. Christoph Klocker und David Mittelholz vom Klimabündnis Tirol brachten verschiedene Themen rund um Hitze und ihre Auswirkungen zur Diskussion. Außerdem führten sie Temperaturmessung an verschiedenen Oberflächen und in der Luft durch. Einmal mehr wurde allen die Bedeutung von alten, großen Bäumen bewusst, wie sie etwa im Generationenplatz gegenüber dem Seniorenheim zu finden sind. Grüne Oasen in den Dörfern sind entscheidend für die Lebensqualität der Bevölkerung!
Ein mit KI-generiertes Bild einer möglichen klimafitten Platzgestaltung vor dem Gemeindeamt sorgte im Anschluss auch für Diskussionen im Gemeinderat!
Hier downloaden
Wie könnten hitzetaugliche Plätze und Straßen aussehen?
Als Schlussspunkt unserer Workshopreihe im Pilotprojekt "Klimawandel verstehen - gemeinsam Wege der Anpassung finden" fand am Mittwoch Vormittag in der HTL Kramsach mit den Schüler:innen der 1.Klasse Chemie und Glasfachschule ein Design Jam zur Entwicklung von Lösungen zur Anpassung an die Klimafolgen.
Angeleitet von Helga Mayr von über:morgen -Atelier für Zukunftsgestaltung entwickelten die Jugendliche Ideen und bastelten einen Prototypen, den sie am Ende einer 4-köpfigen Jury präsentierten. Dabei kam auch der Spaß nicht zu kurz!
Die Ideen reichten dabei von technischen Lösungen wie einer Regenwasseraufbereitungsanlage oder einer Abwärmenutzung der Glasöfen mit Stromerzeugung bis zu kleinen baulichen Maßnahmen (Sprühnebelanlagen, die im Winter als Heizkanonen eingesetzt werden können, Blumenwiesen und Bäume auf Dächern) bis zu großen Maßnahmen, wie ein Hallenbad in Alpbach, das auch als Veranstaltungszentrum übers ganze Jahr genutzt werden kann.
Schule im Wald als Lösung für Hitzetage
Eine App als Warnsystem vor Muren und Überschwemmungen, die auch Vorschläge zum Schutz beinhaltet.
Die externe Jury v.l.: Hans-Peter Moser, Bauamtsleiter Kramsach; Helmut Nindl, e5-Ausschussobmann und Künstler; Markus Vögele, Vizebürgermeister; Manuel Hufnagel, Tourismusverband Alpbachtal;
Der Batteriespeicher am Stadlerhof mit 645kWh nutzbarem Energieinhalt und einer Leistung von 125kW.
Trotz Hitze versammelten sich circa 15 Personen, um gemeinsam von Brixlegg nach Münster zu radeln und dort das Trinkwasserkraftwerkt in Höllenstein zu besichtigen.
Josef Mittermaier erklärte die technischen Details und führte im Anschluss auch durch die Trinkwasseraufbereitung. Wirklich erstaunlich, was die bereits über 100 Jahre alte Turbine leistet!!
Anschließend gings weiter nach Kramsach zum Stadlerhof. Dort präsentierte uns Georg Sappl seine 185 (!)kWp Anlage mit dem dazugehörigen Speicher. Sehr imposant zu sehen, wie er damit seine Stromkosten senken und einen wichtigen Schritt in Energieunabhängigkeit gehen kann!
Die 100-jährige Turbine in Münster
Initiator Fred Landl vom e5-Team Brixlegg (r.) mit Rainer Unger und Josef Mittermaier, Bauhofleiter Münster im Hochbehälter von Münster
Georg Sappl erklärt seine PV Anlage mit Speicher
Infoblatt hier herunterladen.
Bitte nur in Säcken einwerfen! Restmüllsäcke am Recyclinghof Münster oder Kramsach erhältlich.
Das Material wird gesammelt und dann über den AEV Kufstein im Restmüll entsorgt.
Was soll hinein? Sommerflieder, Essigbaum, Südafrikanisches Greiskraut, Springkraut, Goldrute, Staudenknöterich - um die wesentlichen invasiven Arten bei uns zu nennen!
Fragen bitte gerne direkt an Renate: 0681 81456900 oder klar@alpbachtal2050.at
Das Projekt wird unterstützt vom VVT, der WIR-Region und ko-finanziert von Bund, Land und der EU.
Schritt 1: Nimm dir 10 Minuten Zeit und teile uns Deine Erfahrungen, Wünsche und Beschwerden zur Mobilität in unserer Region mit und nimm am Gewinnspiel teil!
Zu gewinnen gibt´s 30 WIR Gutscheine im Wert von 30 Euro.
Schritt 2 der Studie werden qualitative Telefoninterviews sein, zu dem man sich bei der Online-Befragung anmelden kann.
Schritt 3: bei der Autowette werden 20 ausgewählte Personen 2 Monate lang versuchen ohne Auto zurecht zu kommen - mit Hilfe von einem kostenlosen VVT Ticket, einem e-Scooter oder einer flo-mobil Karte. Das Experiment wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet vom CMC Innsbruck.
Aus dem Ergebnis der Befragungen und dem Realitätstest der Autowette lassen sich konkrete, auf die Region zugeschnittene und den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasste Maßnahmen zur nachhaltigen Mobilität ableiten und Projekte für die Zukunft entwickeln!