Das Projekt wird unterstützt vom VVT, der WIR-Region und ko-finanziert von Bund, Land und der EU.
Schritt 1: Nimm dir 10 Minuten Zeit und teile uns Deine Erfahrungen, Wünsche und Beschwerden zur Mobilität in unserer Region mit und nimm am Gewinnspiel teil!
Zu gewinnen gibt´s 30 WIR Gutscheine im Wert von 30 Euro.
Schritt 2 der Studie werden qualitative Telefoninterviews sein, zu dem man sich bei der Online-Befragung anmelden kann.
Schritt 3: bei der Autowette werden 20 ausgewählte Personen 2 Monate lang versuchen ohne Auto zurecht zu kommen - mit Hilfe von einem kostenlosen VVT Ticket, einem e-Scooter oder einer flo-mobil Karte. Das Experiment wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet vom CMC Innsbruck.
Aus dem Ergebnis der Befragungen und dem Realitätstest der Autowette lassen sich konkrete, auf die Region zugeschnittene und den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasste Maßnahmen zur nachhaltigen Mobilität ableiten und Projekte für die Zukunft entwickeln!
Dr.Claus Doll bei seiner Keynote;
Am 3.Juni fand im Landhaus in Innsbruck die 2.Tiroler Mobilitätskonferenz statt. Passend zum Internationalen Tag des Fahrrades das Motto: "Aktive Mobilität als Standortvorteil"
Die zentrale Aussage: wenn Gemeinden, Regionen oder Betriebe sich bewusst für gute Bedingungen für aktive Mobilität - also fürs Zufuß-Gehen oder Radfahren - einsetzen, können sie dadurch einen Wettbewerbsvorteil erlangen. Konsumenten, Mitarbeitenden, Einwohner:innen und potentielle Betriebsansiedelungen werden in Zukunft vermehrt auf die Angebote in Infrastruktur schauen und ihre Entscheidungen auch davon abhängig machen.
In seiner spannenden Keynote ging Dr. Claus Doll, Frauenhofer ISI, auf die großen Veränderungen der nahen Zukunft ein - Demographie, KI und Klimawandel - und präsentierte die Ergebnisse einer Studie vom Frauenhofer Institut über die Wirksamkeit von attraktivem Angebot für Fahrradfahrende in Städten und ihre Potenziale. Die größten Potenziale liegen laut dieser Studie in mittelgroßen Städten - wie etwa Innsbruck und in Kleinstädten, die ihre Lebensqualität damit entscheidend verbessern können.
In insgesamt sechs angebotenen Spotlight-Sessions konnten sich die Teilnehmenden in bestimmte Themen vertiefen. Besonders hervorzuheben die Session über Barrierefreie Mobilität vom Tiroler Landesverband für Menschen mit Behinderung (ÖZIV Tirol). Bei einem Sensibilisierungstraining konnten sich die Teilnehmenden selbst in die Welt von behinderten Menschen versetzen und mit deren Hilfe einen Rundgang am Boznerplatz wagen.
Zum Nachahmen anregend war auch der Input aus Vorarlberg: der Pop-up Dorfplatz in Hittisau, der nach 5 jähriger Probephase nun fix installiert wurde. Hier zeigte sich, dass Bürgerbeteiligung ein wesentlicher Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung von Veränderungen ist.
Beim Mobilopoly erlebten die Beteiligten in einem Rollenspiel in der Gemeinde Lahnenstein wie die Gestaltung von öffentlichen Räumen durch offene Diskussion und gegenseitige Unterstützung gelingen könnte.
Bernd Vogel vom Klima- und Energiefonds mit den Preisträger:innen
Bei der diesjährigen zweitägigen KEM-Hauptveranstaltung in Bad Schallerbach trafen sich 130 Manager:innen aus ganz Österreich. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Austausch und Vernetzung, sondern auch die Auszeichnungen für die Managerin und den Manager des Jahres sowie das „Projekt des Jahres“.
Stephanie Steinböck aus der KEM Inn-Hausruch wurde als „KEM-Managerin des Jahres“ und Stefan Czamutzian aus der KEM Wagram in Niedersösterreich wurde zum KEM Manager des Jahres ausgezeichnet.
Das Projekt des Jahres ging in die KEM Vorderwald in Vorarlberg, wo die KEM Managerin Monika Forster mit dem Projekt „LOKAL-Schullokal“ eine langfristige, regionale Lösung für die Schulverpflegung in den Gemeinden Doren, Hittisau und Lingenau umsetzte.
Nähere Informationen zu den KEMs und KLAR!s in Österreich unter ortevonmorgen
Zur KEM Hauptveranstaltung war auch der ORF Vor Ort und es gab einen Beitrag in der ZIB2 vom 25.Mai - hier nachzuschauen!
Um die Bedeutung der Klimamodellregionen in der Umsetzung von Klimaschutz und -anpassung auf lokaler Ebene hervorzuheben und eine langfristige Verankerung in Österreichs Förderlandschaft zu garantieren, hat der Klimaverein - eine Plattform zur Unterstützung der Modellregionsmanager:innen eine Petition gestartet - diese steht hier zu Unterschrift! Danke für eure Unterstützung!!
Hermann Sonntag und das Moormodell PEAT 3
Im Zuge unseres KLAR! Projektes "Klimawandel verstehen - gemeinsam Wege der Anpassung finden" konnten wir in der Glasfachschule einen Workshop über den Kohlenstoffkreislauf und die Moore als wichtige Partner im Klimaschutz und in der -anpassung abhalten.
DANKE an Hermann Sonntag von sonntagplus, der mit seinem Moormodell PEAT 3 und einer spannenden Vortrags- Quizstunde Einblicke in die Welt der Moore gab und an Helga Mayr für das Legespiel zum Kohlenstoffkreislauf!
Bei herrlichem Sommerwetter konnten die Schüler:innen der 2. und 3.Klasse der VS Alpbach am 27. und 29. Mai jeweils einen Tag am Häsljoch mit Naturpädagogin, Diplom-Geographin und Tiroler Bergwanderführerin Jane Kathrein verbringen.
Sie erkundeten dabei, welche Pflanzen auf der Alm wachsen und welche Tiere man dann dort im Gras findet. Denn die Alm ist weit mehr als nur eine Wiese, wo Kühe, Ziegen oder Schafe grasen! Sie ist ein wichtiger Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere, welche sich über die Jahrhunderte, in denen das Gebiet von den Menschen genutzt wurde, dort angesiedelt und verbreitet haben. Für den Erhalt dieser Artenvielfalt ist die ursprüngliche Bearbeitung und Beweidung wichtig.
Die Unterlagen für den Workshop werden zukünftig über die Klimawerkstatt erhältlich sein und für alle Volksschulen der Region zur Verfügung stehen!
Außerdem startet die KLAR! diesen Sommer ein Projekt zur Almpflege und Almerhalt in Alpbach gemeinsam mit Klimapädagogen Hermann Sonntag von sonntagplus. Näheres dazu in Kürze!
2 spannende Schulstunden draußen konnten die Schüler:innen der VS Inneralpbach am Montag, 18.Mai erleben.
Das Wetter spielte auch mit und so erkundeten die Kinder mit Naturpädagogin Jane Kathrein die Welt des Wassers - mit Lupen, Schaufeln und Bechern und konnten so einige interessante Kleinstlebewesen entdecken.
Fingerspitzengefühl ist gefragt, um die kleinen Würmer und Kriechtiere zu erfassen.
In Bechern können diese dann gut beobachtet werden.
Mit Jane Kathrein beim Unterricht draußen.
Die Gruppe "Landwirtschaft" bei der Präsentationen ihrer Zukunftsszene
Die Ökologiegruppe der 4a der MS Alpbach konnte am 21. Mai beim 2. Workshop in unserer Reihe "Klimawandel verstehen - gemeinsame Wege der Anpassung finden" ihre Visionen für ein klimafittes Alpbach weiterentwickeln.
Die Schüler:innen präsentierten ihre Ergebnisse der Ideen für ein klimafittes Alpbach in den 4 Themenbereichen: Landwirtschaft, Tourismus, Ernährung & Konsum sowie Energieerzeugung. Anschließend überlegten sie wie wir neue Wege in der Landwirtschaft oder im Tourismus gehen können und präsentierten ihre Ergebnisse an Hand von Szenen mit Playmobil und Lego.
Zum Abschluss hatten sie eine gesunde Jause verdient!
Nähere Infos zu unserm Projekt hier!
Bei der Präsentation der Gruppenarbeiten mit den Visionen für Alpbach
Die Bäuerin Maria sucht Hilfe für ihre Gartenarbeit
Die gesunde Jause zum Abschluss mit selbstgemachten Hummus, Rübenaufstrich und Brot vom Alpbacher Bäcker.
Der Klimarückblick für das Jahr 2025 für Tirol ist jetzt verfügbar! Download hier!
Auf einen Blick: sehr warm und sehr trocken!
In Summe war das Jahr 2025 das 3.Wärmste der Messgeschichte mit 2,4° über dem Mittel von 1961-1990 und 3,1° über dem vorindustriellen Niveau (Mittel von 1850-1900) Es stechen drei besonders warme Monate hervor: April (+3,8°), Juni (+5,7°) und Dezember (+3,8°). Neben 33 Hitzetagen* gab es in Innsbruck erstmals auch eine Tropennacht*. Die längste Hitzeperiode* dauerte 30 Tage.
Niederschlag: dem sehr trockenen Frühjahr folgte ein verregneter Mai und Juli - doch in Summe blieb die Niederschlagsmenge deutlich unter dem langjährigen Mittel, mit minus 16%. Nördlich des Inns war dies besonders ausgeprägt.
*Hitzetage: Durchschnittstemp. über 3ß°C; Tropennacht: Temp. fällt nicht unter 20°C; Hitzeperiode: Anzahl der aufeinander folgenden Tage, deren Durchschnittstemperatur über 30°C und keiner der Tage unter 25°C liegt.
Temperaturabweichungen pro Monat 2025 im Vgl. zu 1961-1990; Quelle: Klimarückblick Tirol 2025
Niederschlagsabweichungen pro Monat 2025 im Vgl. zu 1961-1990; Quelle: Klimarückblick Tirol 2025
Quelle: klimaportal/geosphere.at
Große Trockenheit in ganz Österreich!
Es gibt viele Möglichkeiten, wie wir uns auf längere Trockenperioden einstellen können. Regenwassermanagement ist eine davon!
Nähere Infos dazu für Private: download Broschüre
Für Gemeinden: Eine Sammlung an Beispielen zur Klimawandelanpassung für Gemeinden vom BMLUK - 2026
Hier zum Download ein 2-seitiges Infoblatt über Regenwassernutzung in Haus und Garten - Warum wird Regenwassernutzung immer wichtiger? Wie funktioniert eine Regenwassernutzungsanlage im Garten?
Wie groß sollte ein Regenwassertank für mein Haus sein?